12 Mai

re:publica17 und love out loud

Volles Programm, volle Bandbreite und volle Sessions: Die re:publica 2017 hat den Massenansturm gemeistert und super aktuellen Input geliefert. Mit Neugier für VR, arts&culture, design thinking, digitale Bildung und den allgegenwärtigen Algorithmen hatte ich volle Tage. Danke #rp17

Für die Arbeit am Projekt MAiN eine wertvolle Verortung, neue Perspektiven und gute Gespräche „Meine Ausstellung im Netz“

02 Mai

PUSH, Ausstellung EMAF 2017

Ein Sonntagsausflug nach Osnabrück zum European Media Art Festival: Die begleitende Ausstellung in der Dominikanerkirche ist es wert, gesehen zu werden. Zum Thema „Push – Leben in Zeiten der Hyperinformation“ sind Arbeiten junger Künstler und auch ein paar Stars vertreten. Zu sehen bis 21.05.2017, www.emaf.de

In der gallery sind Impressions aus der Ausstellung. Meine Essenz der jungen Positionen: Besonders inspirierend fand ich die Arbeit „State of the Art“ von Julian Öffler. Ein mehrschichtig humoriger Ebenenmix der Videoinstallation zeigt künstlerische Realität zwischen Anspruch und Leben. Angenehm ist ebenso das einfache Setting von Veronika Reichls Installation und ihre Audioarbeit „Du und die um Dich herum“. Zeitkritisch aktuell, aber sehr pur: „Internet ‚in‘ Things“ von Mahan Mehrvarz. Fein.

29 Mrz

Frühlingsfrisches Projekt

Ja, das Wetter bringt wieder mehr Sonne und Wärme hervor und schwupps – Frühling. In der letzten Zeit habe ich im Atelier einige Arbeiten in Ruhe weiter entwickeln können und dann hat sich eine interessante Projektmitarbeit ergeben: Das jfc Medienzentrum Köln plant ein webbasiertes Kuratierungs- und Präsentationstool für die kulturelle Bildung, → „Meine Ausstellung im Netz“.

Liebe Künstlerkollegen in der Kulturellen Bildung, Kunst- und Kulturvermittler und Interessierte – das Tool und die Webplattform werden die Arbeit in der Praxis wesentlich bereichern: Beteiligung und Anwendungsbedarfe bereits in der Entwicklungsphase sind willkommen…

06 Jan

Jahresgabe Ausblick 2017

Allen ein schönes neues Jahr mit Gesundheit, Glück und weniger Grauen.
Ohne Brett vorm Kopf!

Wie immer gab es von mir eine kleine Gabe für ein paar Leute zum Jahresende per Post: Collage auf schwerem Bütten, Acryl, Metallfolie mit Stitching, 10 x 20 cm, 10 Stück und 2 AE.

 

12 Jun

WordPress für Kunst und Kultur

Das WordPress ein cooles CMS ist, hat sich ja herumgesprochen. Blogs, Portfolios von Gestaltern/ Künstlern und Kulturseiten basieren darauf und gerade im Kunst- und Kulturbereich liegen viele Seiten auf dem kostenlosen wordpress.com Angebot. Am Wochenende war in Köln das WordCamp und ich hab‘ mich mal als Künstler und Webkonzepter unter die Entwickler und Nutzer gemischt. Es war eine tolle Atmosphäre, eine nette, hilfsbereite Gemeinschaft und es gab viele Anregungen zur Professionalisierung.

Meine Fragestellung: Ist WordPress eine in die Zukunft gerichtete und erleichternde Lösung für die Verflechtung von Portfolio, Blog und Shopsystem?

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02 Sep

Kunst und Gesellschaft

Ein Leben ohne Kunst ist möglich. Es gibt ja Phasen im Leben, da ist Kunst etwas, dass man nicht braucht. Man hat keine Zeit dafür, sie kommt schlicht im Alltag nicht vor.  Kunst ist meist nicht „unser XY soll schöner werden“. Kunst ist urban. Kultur ist da, Kunst/ Design/ Pop vermischen sich, es gibt Entertainment en masse. Aber welche Relevanz hat Kunst für das Leben heute allgemein? Wirkt sie in die Gesellschaft hinein?

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20 Aug

Dilemmata partizipativer Kunst im Prozess

Kunstproduktion ist gekennzeichnet durch ein weites Feld an Möglichkeiten. Kann man sagen, dass es immer mehr eine Verschiebung von werkorientierten Formen zu projektorientierten Arbeiten mit Prozessen und Partizipation gibt?

Ich diskutier hier mal nicht über die Inhalte, die Substanz oder auch die Potentiale dieser Arbeitsformen, sondern über die Konsequenzen für den künstlerischen Arbeitsertrag. Denn diese künstlerische Konzeptform verhält sich inflationär zur Marktneigung künstlerischer Eigenprofilbildung als Besonderheit.  Es ergeben sich Dilemmata und paradoxe Bezüge.

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01 Aug

Skizzenblog Start

Es ist gar nicht so einfach für mich, diesen Skizzenblog zu veröffentlichen … das Projekt gibt einen Blick frei auf das Suchen nach der Form als Künstler, nicht nur auf das Ergebnis. Wenn man wie ich ein eher sensibler, perfektionistisch veranlagter Typ Mensch ist, bedeutet dieses offene Blogprojekt schon ein ordentliches Maß „Aushalten, Augen zu und los“. Nehmen wir uns mal die Freiheit des Nichtgefallens, der nachlässigen Imagepflege, des Fehlermachens, der rohen Idee …

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